Claudia Winter Galerie / Eindrücke / Arbeitsweise

Monoprint

Während des Stipendiums im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen konnte ich eine Technik weiterentwickeln, die mich seit meinem Studium fasziniert. Durch einen Monoprint entsteht die Charakteristik meiner keramischen Gefäßunikate. Ich male und zeichne meine meist floralen Motive vorerst zweidimensional mittels Engoben auf eine Gipsplatte. Durch den Umdruck auf den darüber gestrichenen Tonschlicker erhalte ich dann die dekorierte Platte, aus welcher ich meine zylindrischen Objekte frei aufbaue.

Von der Natur inspiriert, versuche ich deren Schönheit und Facettenreichtum auf Keramische Bildträger zu bannen. Dabei sollen die Bilder nicht absichtlich naturrealistisch oder verfremdet dargestellt werden, sondern der Intention folgen, die meine Experimentierfreude zulässt. Der Monoprint ermöglicht es mir Tiefe und Raumbezug zu schaffen. Die Motive variieren nach Jahreszeit, Stimmung und entwickeln sich ständig neu, bleiben jedoch durch meine Hand authentisch.

 

Werkstatt / Eindrücke

 

Stein für Stein sind unsere traumhaften Ateliers Wirklichkeit geworden und laden Sie jeden Donnerstag, Freitag und Sonntag Nachmittag auf einen Besuch ein. An warmen Sonntagen halte ich für meine Kunden selbst gebackenen Kuchen und frischen Kaffee bereit.  In und vor meiner Werkstatt lässt es sich nun wunderbar verweilen.

 

Mein im Abschlussjahr der Fachschule entwickeltes „Café – Geschirr“.

Ein Service, zwei Formsprachen, zwei Dekore. Entwickelt aus den Grundformen der Kugel und des Zylinders, fließen konkave und konvexe Formen ineinander. Das Geschirr steht nicht zum Verkauf, sondern wird von mir selbst genutzt, um Ihnen eine Tasse frischen Kaffee aus handgefertigter Keramik anbieten zu können.